Geschenk Ideen High-Tech Shopping Tipps

Das gab’s auf der IFA 2014

Die Hersteller überbieten sich weiter auf dem Markt der Flachbildfernseher. Außerdem wird der komplette Haushalt vernetzt und unsere Gesundheitsdaten wandern ab in die Wolke.
Das jedenfalls sind einige der neuen Trends von der IFA 2014 unter dem Berliner Funkturm.

IFA 2014

Körpersensoren und XXL-Fernseher

Wollen die Verbraucher Riesenfernseher? Bitteschön: Samsung präsentiert sein Megamodell mit 2,65 m Diagonale. Die 105 Zoll kommen auch noch gebogen, in vierfacher HD-Qualität und kosten schlappe 120.000 Euro. Von etwa 8.000 Euro auf 3.500 Euro sackten dagegen 55-Zöller, allerdings nicht in OLED-Technologie – innerhalb der organische Leuchtdioden die Farben erzeugen – sondern mit LCD. Bei Sony kosten die Geräte mit 65-Zoll-Diagonale und 4-facher Full-HD-Auflösung etwa 4.200 Euro. Allerdings: Was 4K bei Sony und Panasonic oder UHD bei Samsung heißt, benötigt speziellen und bisher äußerst seltenen Content – bei Sony beispielsweise sind das lediglich besondere Blu-Ray-CDs. Tröstlich: Normale HD-Bilder kommen auch ausgezeichnet – und da brilliert auch der neue Fernseher von Loewe mit gebogenem Bildschirm, einer Diagonale von 65 Zoll und im schönen, minimalistischen Design.

Die Gesundheitswolke

Fitnessarmbänder werden zu Alleskönnern: Jedenfalls registrieren Sensoren zukünftig nicht nur Puls und Schritte, sondern auch Blutzuckerwerte, Blutdruck und Körpergewicht. Beachtenswert ist ein neues Blutzuckermessgerät von Beurer, das die jeweiligen Messwerte fix via USB oder Bluetooth an Apps überträgt. Neben dem Gesundheits-Manager von Beurer gibt es das neue Vita Dock von Medisana. In der Internet Cloud werden alle Gesundheitsdaten gespeichert und dem Arzt gemailt. Die neue Apple-Gesundheitsapp Healthbook macht die Projekte für alle Gesundheitsbewussten interessant.

Auch zu Hause alles vernetzt

Innovationen des Fritzbox-Internetrouter-Produzenten AVM zeigen via Fritzbox 3490 zukünftige Heimnetzerke mit 1,3 Gigabit/Sekunde Übertragungsbreite. Unterstützt wird u.a. VDSL-Vectoring mit 100 MBit im Download und bis zu 40 MBit im Upstream. Phillips bietet den vernetzten Haushalten Apps zur Steuerung der Beleuchtung an und Samsung die Wlan-Waschmaschine: Das gute Stück heißt Crystal Blue und wird mit Tablet oder Smartphone ferngesteuert. In Sicht sind zudem neue Staubsaugerroboter, der WLAN-Kühlschrank und die internetgesteuerte Klimaanlage. Bei alle dem ist die Energieeffizienz das wichtigste Bewertungskriterium für intelligente Hausgeräte im Connected Home. Auch schön: Kaffee soll man nun auch per iPad kochen – bei der 1.500-Euro-High-End-Kaffeemaschine Gran Baristo von Saeco muss man nur noch die Tasse drunterstellen …