High-Tech

Die neuen Galaxys von Samsung

Geschrieben von Anna

Mit seiner S-Serie aus der allseits bekannten Galaxy-Reihe konnte Samsung in der Vergangenheit immer wieder überzeugen: Ein gutes Preisleistungsverhältnis und eine moderne Technikausstattung, mitunter sogar absolute Neuheiten, machten das ein oder andere S-Modell auf Anhieb zum Verkaufsschlager. Nun, auf dem MWC in Barcelona, hat Samsung seine zwei neuesten Prunkstücke aus der S-Serie vorgestellt: das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge.  Ab dem 10.04. gibt es die beiden Smartphones im Handel, wer nicht warten will kann sie aber bereits vorbestellen – z.B. bei Saturn und dafür auch noch Cashback sammeln 😉

Revolution fürs Außenleben

Beide Modelle weisen einen entscheidenden Unterschied gegenüber den früheren Modellen auf: Das – nur allzu oft kritisierte – Plastikgehäuse aus Polycarbonatverstrebungen wurde nun durch eine Mischung aus Aluminium und Gorilla Glass der vierten Generation ersetzt. Optisch und haptisch fallen somit beide Versionen wesentlich hochwertiger aus. Zudem hat das „normale“ S6 deutlich abgespeckt und misst nur noch 6,8 Millimeter. Hinzu kommt, dass das Gewicht nun um einige Gramm reduziert und etwas an Längenmaß eingespart wurde: So wiegt das Galaxy S6 nur noch 138 Gramm und misst lediglich 70,5 statt 72 Millimeter auf der Längsseite – trotz des beibehaltenen Bildschirmmaßes von 5,1 Zoll. Apropos Bildschirm:

Sonderpunkt Bildschirm

Den größten – beziehungsweise einzigen Unterschied – zwischen den S6-Modellen machen deren Bildschirme aus: Beide sind zwar mit einer Diagonalen von 5,1 Zoll ähnlich groß, mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten kristallklar und mit einer Leuchtkraft von über 600 c/m² enorm lichtintensiv, sodass sich die beiden Modelle auch perfekt unter starkem Einfall von Sonnenstrahlen perfekt nutzen lassen, doch der Unterschied besteht in zwei kleinen, jedoch entscheidenden, Zusatzleisten. Das Galaxy S6 Edge ist sowohl an der rechten als auch an der linken Seite mit einem zusätzlichen Bildschirmrand versehen, ganz so, wie man ihn (von einer Seite) bereits von den Galaxy Edge Modellen her kennt. Die zusätzlichen Kanten dienen als Statusleisten und sollen die Bedienung noch einmal deutlich vereinfachen. Den großen Vorteil, eine dauerhafte Liste an Apps anzuzeigen, bietet das Galaxy S6 Edge allerdings (leider) nicht mehr.

Technik der Oberklasse

Ausgestattet mit einem Octa-Prozessor der neuesten Generation, einem 3 GB großen Arbeitsspeicher und einer überarbeiteten Kamera (16 Megapixel) stellen beide Galaxy-Neuheiten sämtliche aktuellen Smartphone-Werte in den Schatten, wobei laut Samsung vor allem eine neue Stromspartechnik und eine ergiebigere Arbeitsleistung für den entscheidenden Vorsprung sorgen sollen. Leider haben die Südkoreaner allerdings auch manche Highlights beziehungsweise Standards der bisherigen Galaxy-Flotte gestrichen: Anders als das Galaxy S5 sind beide Modelle nun zum Beispiel nicht mehr wasserdicht! Und auch die Möglichkeit, den Speicher nach Belieben mit einer zusätzlichen Micro-SD-Karte in Eigenregie erweitern zu können, fehlt nun. Letztere Option war eine beliebte Eigenschaft der bisherigen S-Modelle, da sich somit das Speichervolumen deutlich günstiger erweitern ließ. Nun steht dem Käufer lediglich die Wahl zwischen einer 32, 64 oder 128 GB großen internen Speicherkarte.

Fazit

Mit seinen neuen S6-Varianten bringt Samsung ohne Frage – in vielerlei Hinsicht – äußerst attraktive Top-Smartphones auf den Markt. Mit Anschaffungskosten von 700 bis 1.150€ liegen die Modelle allerdings nicht nur technisch, sondern auch preislich gesehen in der Oberklasse.