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Mit dem Auto in den Urlaub fahren

Geschrieben von Katja

Viele Reisende nehmen das Auto, um damit in den Urlaub zu fahren. Das ist praktisch, allerdings sollte man sich dafür richtig ausrüsten und sich vor Beginn der Reise mit den Verkehrsregeln des entsprechenden Landes vertraut machen. Andere Tempobeschränkungen und teurere Knöllchen sind nur 2 der Dinge, die bei der Autofahrt im Ausland beachtet werden sollten.

Checkliste für die Reise

Eine Urlaubsreise mit dem Auto ist eine Unternehmung, die geplant sein will. Neben der Warnweste, welche mittlerweile ohnehin Pflicht ist, sollten folgende Dinge unbedingt mit auf die Reise:

– Vollständiger Verbandskasten
– Flüssigkeiten: Kühlwasser, Motoröl, Bremsflüssigkeit
– Funktionierende Klimaanlage
– Warndreieck
– Schläuche, Keilriemen und andere Ersatzteile
– Reservekanister

Das Mitführen eines vollen Reservekanisters ist allerdings nicht in allen Ländern erlaubt. In Griechenland, Kroatien und Ungarn beispielsweise, wird aufgrund des Tanktourismus stark dagegen vorgegangen. Deshalb: Die genauen Gesetze im Urlaubsland überprüfen und die Tanknadel im Auge behalten.
Von diesen Punkten einmal abgesehen, sollte natürlich auch der Reifendruck stimmen. Dadurch wird zum einen der Spritverbrauch reduziert und zum anderen das Risiko eines Reifenschadens gesenkt.

Andere Versicherung, weniger Tempo, 0% Promille…

Wer mit dem fahrbaren Untersatz reist, sollte vor Reisebeginn eine zusätzliche Versicherung abschließen. Genauer einen Auslandsschadenschutz, welcher auch unversicherte Unfallgegner mitversichert. Insbesondere in südeuropäischen Ländern, in denen eine Kaskoversicherung nicht üblich ist, lohnt sich eine solche Zusatzklausel im Vertrag.
Damit es gar nicht erst zu einem Unfall kommt, sollte das Tempolimit eingehalten werden. In Frankreich, Dänemark, Griechenland und Spanien etwa, darf auf Autobahnen mit maximal 130 km/h gefahren werden, in Italien schwanken die Höchstgeschwindigkeiten zwischen 110 und 150 km/h. In den Ortsgebieten und auf Schnellstraßen gelten ähnliche Regelungen wie in Deutschland.
Auch die Promille-Grenzen schwanken je nach Land erheblich. In Finnland, Frankreich, Irland und Griechenland beispielsweise, darf mit 0,5 Promille noch gefahren werden. In Liechtenstein und Malta sind es ganze 0,8 Promille, während für Tschechien, Ukraine, Ungarn und andere Länder aus Osteuropa eine 0,0-Promille-Regelung gilt. Nur wer komplett nüchtern ins Auto steigt, ist also auf der sicheren Seite.